Projekt 88 - Daniela Welz

Projekt 88 - Daniela Welz Coaching per Theta Healing®-Methode, Energetisches Heilen, Lösen von Blockaden, Glaubenssätzen, ?

Früher wurde ich oft gefragt, warum ich Polizistin geworden bin.Oft hab ich die Frage schon nicht verstanden. Ja wie, wa...
14/07/2022

Früher wurde ich oft gefragt, warum ich Polizistin geworden bin.
Oft hab ich die Frage schon nicht verstanden. Ja wie, warum? Ich kann halt besser mit Menschen als mit Materialien. Sonst wäre ich Handwerkerin geworden.

Ich hab´s vor ca. 21 Jahren einfach für eine gute Idee gehalten. Dachte mir, ist was anderes, macht halt nicht jeder. Ooooh, wie oft ich während des Studiums angesprochen wurde, ob ich die-oder-den bei der Polizei kenne... Da schwante mir schon, dass es wohl doch echt viele machen.
„Echt, Polizei? Cool, mein Neffe ist da auch. Kennst du einen Robin? Der ist so dein Jahrgang, dunkelblond, so der sportliche Typ.“
Oder: „Dann kennst du bestimmt Sabrina, so eine Blonde. Etwa deine Größe und Statur.“

Äh, neeee???

Und da kommste fertig gelernt in deine Wache und dann sind da SO VIELE! Und die sehen alle gleich aus. WIR ALLE sehen irgendwie gleich aus! Nicht nur wegen der Uniform (aber die unterstreicht es ungemein).
Es gibt da diesen einen Typus.
Quasi alle Varianten von hell- bis dunkelblond (das ist ja die totale Auslegungssache), und immer „so der sportliche Typ“. Oder der ehemals sportliche Typ, je nach Alter.
Überall Robins und Sabrinas. Und ich mittendrin.

Und während ich bei der Polizei laufen lernte, merkte ich schnell, dass ich eine nützliche Basis mitbrachte:
Ich hatte von Grund auf nicht allzu viele Erwartungen hinsichtlich des Guten im Menschen. Das scheint mir in meiner Kindheit abhanden gekommen zu sein...Da war ich nämlich nicht gerade bei „Wünsch dir was“... und irgendwann entsteht da so viel doofe, harte (falsche?) Realität in deinem Kopf... da ist dann eher nicht mehr soooo viel Platz für Glitzer und Träumereien.
Bei der Polizei war ich so von-Grund-auf-desillusioniert erst mal gut aufgehoben. Mich konnte so schnell kein menschlicher Abgrund ins Wanken bringen.
Alles irgendwie so… schrecklich vertraut.

Heute werde oft gefragt, warum ich Coach geworden bin.
Ich kann halt immer noch besser mit Menschen als mit... du weißt schon, zwei linke Hände.

Der Auslöser war zwar meine Erkrankung. Doch tief in mir hatte ich schon so lange den Drang nach einem Perspektivwechsel. Lust auf das Loslassen alter Muster, die mich regelrecht in meinem Fühlen, Denken und Handeln gesteuert haben.
Ich hatte so eine Sehnsucht danach, mich wieder wundern zu können! Mal wieder zu Staunen!

Zu lieben.

Die Frage „Was würde die Liebe antworten?“ wurde schließlich zu meinem Mantra.
Ich ging Freunden so lange mit meinem „Dreh´s um“ auf die Nerven, dass wir es gemeinsam mehr und mehr verinnerlicht hatten:
Alles hat auch immer etwas Gutes, und wenn es eine Lernaufgabe ist.
Klingt zu simpel? Vielleicht.
Wichtig dabei ist doch, dass der Blick auf etwas Positives gerichtet wird.
Dass wir uns an die wundervolle Essenz des Lebens erinnern.
Und schließlich wieder an Wunder glauben, um uns überhaupt wieder wundern zu können.
Welch ein Geschenk!

Es ist unser Geburtsrecht, ein wundervolles Leben zu leben, zu lieben und geliebt zu werden. Wir dürfen uns daran erinnern, wie das geht.
Das wünsche ich dir. Das wünsche ich uns.
Dafür reiche ich dir die Hand. Gebe Impulse, höre hin.
Helfe dir dabei, die Blickrichtung zu ändern.

Ich bin Coach geworden, weil ich genau DAS will:
Menschen an die Liebe und an das Wundervolle im Leben erinnern.
Ist der Weg dahin immer leicht?
Nein.
Aber er ist da, der Weg.
Und nur dem Gehenden schiebt sich dieser unter die Füße.

Ich bin bereit, wenn du es bist, my dear.

Love 🧡
Daniela

13/07/2022

Ich bin Wortlieberhaberin mit Hang zur Vertextung.

Zeitweise gesellt sich ein spiritueller Geist dazu (linke Schulter). Wichtig, denn er beruhigt die Provokateurin zu seiner Rechten.
Ich liebe sie beide.
Um endlich als Coach da rauszugehen, fehlte es in eine Zeit lang noch an Mut.
Ich dachte ernsthaft, ich müsse einem elfenähnlichen, filigranen Wesen ähneln. Mit einer Stimme, die zum einen clean ist und dennoch beruhigend wirkt. Auch ganz wichtig: Wiedererkennungswert. Kennen wir ja schon aus DSDS. Zusätzlich bestenfalls Glitzer aus sämtlichen Körperöffnungen versprühen, so bunt wie nur möglich.
Beim ersten „Ich lass mich einfach so, wie ich bin - Authentizität rockt, Baby!“ meldet sich plötzlich die Madame auf der rechten Schulter:
„Aber Coaches gibt es wie Sand am Meer, my dear!“

Stimmt.
Jeder davon jedoch mit einer ganz eigenen Story.
Wir sitzen nämlich nicht alle im gleichen Boot. Nicht jeder rudert im gleichen Sturm. Und manch einer ist eher kundig der Sterne, ein anderer kundig der Stürme.

Mein Sturm zog wohl schon vor vielen Jahrzehnten auf. Ich war zwar unwettererfahren und hab die Hochs und Tiefs immer irgendwie gemanagt … was mich aber 2016 umriss, darauf war ich nicht vorbereitet.
Es fühlte sich an, als stünde ich für einen Moment im Epizentrum eines Erdbebens.
Ich erhielt die Diagnose Krebs, Metastasierung in Leber und Lunge.
Und schließlich wurde es ganz still.
Das, was sich da über Jahre zusammenbraut hatte, kam an die Oberfläche.
Da hat meine Seele schon wirklich lange angeklopft, ohne von mir Beachtung zu finden. Jetzt MUSSTE ich hinsehen.
Ich ergriff diese einmalige Chance und SAH HIN, HÖRTE HIN - in mich hinein.
Je mehr ich die Stürme und Beben IN MIR von allen Seiten beleuchtete, desto ruhiger wurde ich. Klarer.
Ich wurde kundig der Stürme und - fing an zu heilen.
Machte aus prognostizierten wenigen Monaten nun beinahe sechs Jahre.

Coaches gibt es wie Sand am Meer, ja.
Ich aber befinde mich AUF dem Meer und habe mein Boot vor dem Kentern bewahrt.

Die Provokateurin zu meiner Rechten ist ruhiger geworden. Aber wir lachen viel.

Los, hol dir dein Lächeln auch zurück, my dear!
Klopft deine Seele bei dir an?
Wie zeigt sich das körperlich oder im Außen?
Schreib es gern in die Kommentare und ich gebe dir einen Impuls wenn du magst.

Love
Daniela

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Ratingen
40885

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