TITK e.V.

TITK e.V. Das Materialforschungsinstitut für Polymerwerkstoffe Das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V.

(TITK) ist eines der führenden privaten Materialforschungsinstitute auf dem Gebiet der polymeren Funktions- und Konstruktionswerkstoffe. Als industrienahe Einrichtung mit einem modernen Technologiepark entwickelt das TITK innovative Ausgangsstoffe oder komplette Fertigungsprozesse für Automotive-Komponenten, Verpackungsmittel, die Bio- und Medizintechnik, Energietechnik, Mikro- und Nanotechnik sow

ie für Lifestyle-Produkte. Zur TITK-Group mit insgesamt 220 Mitarbeitern zählen neben dem Institut noch zwei Tochtergesellschaften. Die smartpolymer GmbH vermarktet und produziert Entwicklungen des TITK. Prüfdienstleistungen für Textilien, Faserverbundmaterialien und Kunststoffe realisiert die OMPG mbH (akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO / IEC 17025).

Kunststoffe recyceln mit Enzymen ♻️Wie kann Kunststoff so verwertet werden, dass daraus wieder neuer Kunststoff entsteht...
30/04/2026

Kunststoffe recyceln mit Enzymen ♻️

Wie kann Kunststoff so verwertet werden, dass daraus wieder neuer Kunststoff entsteht? Genau dieser Frage sind die Schülerinnen Nelly Weiß, Johanna Maria Kort und Kateryna Hurevych vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt in ihrer Seminarfacharbeit zum Thema „Enzymatischer Abbau von PET“ nachgegangen – fachlich unterstützt von unseren Wissenschaftlern Dr. Michael Gladitz und Stefanie Griesheim.

Warum das Thema so wichtig ist?
💡 Kunststoffrecycling ist entscheidend für Umwelt- und Ressourcenschutz, stößt jedoch oft an Grenzen und führt meist nur zu Downcycling. Die untersuchte Alternative setzt auf Enzyme, die Kunststoffe vollständig in ihre Ausgangsbausteine zerlegen – eine sehr gute Grundlage für echte Kreislaufwirtschaft.

Untersucht wurde im Projekt der enzymatische Abbau verschiedener PET-Typen. Entscheidend ist dabei u.a. der Kristallisationsgrad des Materials. Durch Extrusion und schnelles Abkühlen konnte dieser gezielt gesenkt werden. Auch Faktoren wie Temperatur, pH-Wert und Zeit wurden analysiert – mit vielversprechenden Ansätzen für die weitere Forschung.

Welches große Potenzial die Arbeit der drei Schülerinnen hat, zeigt ihr großartiger Erfolg beim Thüringer Landeswettbewerb Jugend forscht:
🥉 3. Platz im Fachgebiet Chemie
🏆 Sonderpreis Recycling

Bereits zum zweiten Mal war damit eine von uns betreute Seminarfacharbeit des Albert-Schweitzer-Gymnasiums erfolgreich bei „Jugend forscht“ vertreten. 👏

Wir gratulieren sehr herzlich – und sind natürlich auch ein bisschen stolz auf die Nachwuchsforscherinnen, die wir gern auf ihrem Weg begleitet haben.



Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum | Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

📸 Hellmann

🌱 Nachhaltige Innovation in der FiltertechnologiePFAS – auch bekannt als „Ewigkeitschemikalien“ – sind potenziell gesund...
27/04/2026

🌱 Nachhaltige Innovation in der Filtertechnologie

PFAS – auch bekannt als „Ewigkeitschemikalien“ – sind potenziell gesundheitsschädlich und bauen sich in der Umwelt kaum ab. Sie reichern sich in Ökosystemen und sogar in Lebensmitteln an. Angesichts geplanter Regulierungen wird es immer wichtiger, den Einsatz dieser Stoffe zu reduzieren und nachhaltige Alternativen zu entwickeln. ♻️

Betroffen sind davon auch Filtrationsanwendungen: Bisher ermöglicht hier Polytetrafluorethylen (PTFE), bekannt als Teflon, hoch effiziente Trennprozesse – allerdings oft in Einwegprodukten.

👉 Genau hier setzt unser Projekt an: Unter dem Titel „Entwicklung nachhaltiger, PFAS-freier und recyclefähiger Filtereinheiten für Absauggeräte“ wollen wir gemeinsam mit unserem Projektpartner ASSKEA GmbH zeigen, dass hydrophobe Filter für die Medizintechnik auch ohne PTFE hergestellt werden können – und dabei sogar mehrfach nutzbar sind.

💡 Zum Einsatz kommen dafür modernste Polymere & Additive sowie innovative Verfahren wie 3D-Druck und Elektrospinnen. Unser Ziel sind leistungsstarke, nachhaltige Filterlösungen für anspruchsvolle Anwendungen.

💶 Das Projekt wird vom Freistaat Thüringen im Rahmen von FTI Thüringen mit Mitteln der Europäischen Union gefördert.



Thüringer Aufbaubank

Tradition trifft Innovation: Ehemalige CFK-Beschäftigte besuchen das TITKSo viel geballte Berufserfahrung und Branchenke...
23/04/2026

Tradition trifft Innovation: Ehemalige CFK-Beschäftigte besuchen das TITK

So viel geballte Berufserfahrung und Branchenkenntnis haben wir selten zu Gast: Zirka 50 Seniorinnen und Senioren – zum größten Teil frühere Beschäftigte des Chemiefaserkombinats Schwarza – konnte unser Direktor Benjamin Redlingshöfer am späten Dienstagnachmittag begrüßen. 🤝

Die sehr rührige Ortsgruppe Rudolstadt der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie hatte sich diese Stippvisite gewünscht. „Wir versuchen, jedes Jahr auch einen Betriebsbesuch zu organisieren“, begründete der Vorsitzende der Ortsgruppe, Norbert Matiss. „Die Entwicklungen bei euch sind sehr interessant und vielversprechend."🚀

In zwei kurzweiligen Stunden erhielten unsere Gäste vielfältige Einblicke in aktuelle Projekte und Innovationen – und zeigten sich am Ende sichtlich beeindruckt.

👉Die ganze Geschichte gibt es hier zum Nachlesen:
https://www.titk.de/aktuelles/artikel/tradition-trifft-innovation-besuch-ehemaliger-cfk-beschaeftigter-am-titk/

👀 Wann hat man schon die Gelegenheit, gleich vier Parlamentarier des Deutscher Bundestag auf einmal zu begrüßen?Im Rahme...
02/04/2026

👀 Wann hat man schon die Gelegenheit, gleich vier Parlamentarier des Deutscher Bundestag auf einmal zu begrüßen?

Im Rahmen ihrer gemeinsamen Wahlkreistour besuchten diese Woche die Thüringer Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion - Christian Hirte, David Gregosz, Michael Hose und Diana Herbstreuth, MdB - das TITK in . 🤝

In einer sehr konstruktiven und vertraulichen Atmosphäre tauschten sich die Angehörigen der Regierungskoalition mit Institutsleiter Benjamin Redlingshöfer zu zentralen Zukunftsthemen aus:

👉 Forschungsförderung
👉 Wettbewerbsfähigkeit
👉 Sicherheit & Verteidigung

Wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen wie das TITK arbeiten ohne Grundfinanzierung und stehen im intensiven Wettbewerb um Projektmittel. Das sorgt für starke Marktorientierung, macht sie aber auch besonders abhängig von stabilen Förderstrukturen und einer Ko-Finanzierung durch die Industrie.

💡 Klar wurde: Innovation braucht verlässliche Rahmenbedingungen.

Ein wichtiges Signal ist daher die Flexibilisierung des Besserstellungsverbots, die mehr Spielraum im Wettbewerb um Fachkräfte schafft und die Gleichstellung mit großen Forschungsorganisationen verbessert.

Auch beim Thema Sicherheit und Verteidigung wurde deutlich, welches Potenzial für die Defense-Industrie in den mittelständisch aufgestellten Forschungsinstituten steckt:

➡️ komplexe Lösungen
➡️ hohe Praxisnähe
➡️ Transfer in zivile Anwendungen

Was jetzt nötig ist, sind effizientere, unbürokratische Prozesse und eine gezielte Weiterentwicklung der Förderinstrumente.

MdB Diana Herbstreuth, von 2001 bis 2025 Angehörige der Bundeswehr, pflichtete bei: „Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, angespannter Haushaltslagen und großer Transformationsprozesse brauchen Forschung und Unternehmen vor allem Planungssicherheit.“ Institute wie das TITK müssten die nötigen Freiräume und Unterstützung erhalten, um Zukunftstechnologien zur Marktreife zu bringen, so Herbstreuth.

Der Besuch der Parlamentarier zeigte einmal mehr, dass Thüringen für eine starke, anwendungsnahe Forschung steht. Wir bedanken uns für das Interesse!

Die ganze Geschichte gibt es hier zum Nachlesen:
➡️ https://www.titk.de/aktuelles/artikel/thueringer-cdu-bundestagsabgeordnete-besuchen-titk/

🌱 Lehm – ein Baustoff mit ZukunftLehm ist seit Tausenden von Jahren ein bewährter Naturbaustoff 🏡. Ob Neubau oder Sanier...
31/03/2026

🌱 Lehm – ein Baustoff mit Zukunft

Lehm ist seit Tausenden von Jahren ein bewährter Naturbaustoff 🏡. Ob Neubau oder Sanierung – wie kaum ein anderes Material erfüllt Lehm ökologische und baubiologische Anforderungen und verbessert gleichzeitig das Raumklima. 🌿

Diese Funktionalität von Lehm wollen zwei Thüringer Partner jetzt weiter steigern: Im Rahmen eines gemeinsamen ZIM-Projekts arbeiten das TITK und das Unternehmen Lehmbaustoffe Michael Kockelmann aus an der Entwicklung einer innovativen „PCM-Klimaplatte“

Dabei handelt es sich um eine lehmbasierte Bauplatte mit integrierten polymergebundenen Phasenwechselmaterialien (PCM). Ziel ist es, die passive Klimaregulierung in Gebäuden deutlich zu verbessern – und gleichzeitig den Bedarf an Heiz- und Kühltechnik zu reduzieren. ❄️🔥 Das Ergebnis: weniger Energieverbrauch, geringere Betriebskosten und reduzierte CO₂-Emissionen. ♻️

Wir sind zuversichtlich, für dieses Vorhaben eine Förderung im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu erhalten.

💶 Das vorbereitende Projekt wird vom Freistaat Thüringen mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen eines Innovationsgutscheins gefördert.



Thüringer Aufbaubank | Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

📸🐦 Die Vogelwelt von Shanghai im BildMitarbeiter, Gäste und Kunden des TITK können sich seit einigen Tagen über eine neu...
18/03/2026

📸🐦 Die Vogelwelt von Shanghai im Bild

Mitarbeiter, Gäste und Kunden des TITK können sich seit einigen Tagen über eine neue Fotoausstellung vor dem hauseigenen Veranstaltungssaal freuen. Unter dem Titel „Ein kleiner Einblick in die Vogelwelt von Shanghai“ präsentiert Institutsmitarbeiter Roberto Köhler eine beeindruckende Auswahl seiner Aufnahmen.

Der 49-Jährige lebt in und arbeitet seit fast 26 Jahren am . Als Chemikant im Küttner-Technikum ist er bei Spinnversuchen für Lyocellfasern ein unverzichtbarer Kollege 🧵. Kürzlich führte ihn eine Dienstreise gemeinsam mit weiteren Mitarbeitern nach China ✈️. Als leidenschaftlicher Hobby-Ornithologe und Fotograf durfte dabei natürlich auch seine Nikon P1000 mit 540-mm-Telezoom nicht fehlen. Ein glücklicher Zufall wollte es, dass sich direkt neben dem Hotel der Fengpu Season Ecological Garden befand – eine wunderschöne, weitläufige Parkanlage mit einer erstaunlichen Vielfalt an gefiederten Bewohnern 🌿🐦

Früh am Morgen, wenn es in der Mega-City noch ruhig ist, machte sich Roberto Köhler regelmäßig auf den Weg in den Park. „Ich bin keiner, der stundenlang wartet“, erzählt er schmunzelnd. „Ich bin eigentlich immer in Bewegung – und wenn ich Glück habe, sitzt da gerade einer.“ 😉

Und Glück hatte er: Asiatische Vogelarten wie Weißhand-Kernbeißer, Schachwürger oder Spiegelrotschwanz bekamen ihre großen Auftritte vor seiner Kamera. Manche Arten kennt er auch aus Europa – doch mit spannenden Unterschieden: „Den Kernbeißer gibt es bei uns ebenfalls. Der Schnabel ist ähnlich, aber das Gefieder ist in China ganz anders gefärbt“, erklärt er. Auch bei den Rotschwänzen zeigt sich eine deutlich andere Zeichnung.

Mit der europäischen Vogelwelt ist Roberto Köhler bereits bestens vertraut – seit rund 12 Jahren fotografiert er mit großer Leidenschaft Vögel ❤️🐦. Und fast ausschließlich diese, wie er mit einem Augenzwinkern sagt: „Höchstens ab und zu mal noch meine Frau.“

❄️Winterferien clever genutzt 🎓 – Stipendiaten zu Besuch am TITKJe besser Jugendliche auf die Anforderungen der modernen...
23/02/2026

❄️Winterferien clever genutzt 🎓 – Stipendiaten zu Besuch am TITK

Je besser Jugendliche auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet sind, desto leichter fällt es ihnen, den passenden Karriereweg einzuschlagen. 🚀Genau aus diesem Grund nutzten angehende Abiturientinnen und Abiturienten des Stipendiatenprogramms der Stiftung Bildung für Thüringen ihre Winterferien einmal anders: Sie nahmen an Betriebserkundungen im gesamten Freistaat teil – eine Station davon war das TITK.

Im Austausch mit Abteilungsleiter Dr. Stefan Reinemann und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Michael Gladitz erhielten sechs Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klassen exklusive Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte sowie in die vielfältigen beruflichen Perspektiven am TITK e.V. und seinen Tochterunternehmen OMPG und Smartpolymer GmbH 🔬

Dabei wurde deutlich: Das TITK fungiert als Brückenbauer zwischen Grundlagenforschung und Industrie mit dem Ziel, innovative Entwicklungen schnell in die praktische Anwendung zu überführen. Zwei aktuelle Forschungsschwerpunkte standen unter anderem im Fokus:
♻️ Chemisches Recycling von Mischtextilien
🌡️ PCM-Compounds zur Speicherung thermischer Energie

Als Dozent an der Technische Universität Ilmenau stellte Michael Gladitz zudem verschiedene Ausbildungswege und Studienmöglichkeiten vor. So seien zum Beispiel Studiengänge wie Werkstoff- oder Materialwissenschaften eine sehr gute Wahl, da sie eine ideale Verbindung von Chemie und Physik bieten. Und im Masterstudium in Ilmenau besteht inzwischen auch die Möglichkeit zur Vertiefung im Bereich „Nachhaltiger Leichtbau“, wie Gladitz betonte.

Das TITK betreut regelmäßig alle Arten von studentischen Arbeiten und arbeitet als An-Institut nicht nur eng mit der TU Ilmenau zusammen, sondern auch mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena sowie der Universität Jena.🤝 Darüber hinaus ist das Institut Praxispartner der Duale Hochschule Gera-Eisenach und kann Jugendlichen so auch ein BA-Studium ermöglichen.

Praxisnahe Einblicke, persönliche Gespräche und konkrete Perspektiven – ein Ferienprogramm, das nachhaltig wirkt ✨


🚀 Erster Status-Workshop zum Innovationszentrum DICEWo stehen wir aktuell? Und welche nächsten Schritte sind geplant, um...
10/02/2026

🚀 Erster Status-Workshop zum Innovationszentrum DICE

Wo stehen wir aktuell? Und welche nächsten Schritte sind geplant, um das neue Innovationszentrum für textile Kreislaufwirtschaft mit Leben zu füllen? Diesen Fragen widmete sich heute die Geschäftsleitung des TITK e.V. gemeinsam mit Vertretern des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum sowie der Thüringer Aufbaubank. 🤝

„Die räumlichen Voraussetzungen sind geschaffen – sowohl die Technikumshalle als auch das viergeschossige Labor- und Bürogebäude sind errichtet. Jetzt liegt der Fokus auf der Integration der technischen Ausrüstung und der Laborausstattung“, sagt TITK-Direktor Benjamin Redlingshöfer.

Als Herzstück der Halle gilt ein eigenes Zellstoffkochersystem im Pilotmaßstab. Dessen Inbetriebnahme ist für die zweite Jahreshälfte angekündigt. Weitere Investitionen – darunter eine Syntheseanlage für Polyester im Technikumsmaßstab – sind für 2027 vorgesehen.

🙏 Unser Dank gilt dem Thüringer Wirtschaftsministerium und der Thüringer Aufbaubank für die wertvolle Unterstützung, den interessanten Austausch und die jederzeit konstruktive Zusammenarbeit!

🚀 Forschungsstart für FunkiBioVerbund🌱♻️Defossilisierung, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft sind wichtige Eckp...
04/02/2026

🚀 Forschungsstart für FunkiBioVerbund

🌱♻️Defossilisierung, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft sind wichtige Eckpfeiler, wenn es darum geht, die europäische Wirtschaft bis 2050 nachhaltig und wettbewerbsfähig aufzustellen. Hierzu können biobasierte Werkstoffe einen maßgeblichen Beitrag leisten. Insbesondere auch in der Automobilindustrie, wo die Hersteller bereits bis 2030 den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zum Ende der Nutzung deutlich verringern müssen, wenn sie nicht empfindliche Strafen riskieren wollen.

Um biobasierte Werkstoffe aus Bio-Kunststoff, Naturfasern und Holz für technische Anwendungen nutzbar zu machen, müssen häufig Funktionselemente, wie etwa lokale Verstärkungen oder Anbindungselemente, in die Bauteile integriert werden. Diese Funktionsintegration erfolgt zum Beispiel durch Spritzguss oder Additive Fertigung.

Genau hier setzt eine neue gemeinsame Forschungsgruppe vom TITK e.V. und den Fachgebieten Kunststofftechnik und Fertigungstechnik der Technische Universität Ilmenau an.🤝In den nächsten drei Jahren arbeitet sie intensiv am Thema „Funktionsintegrierte biobasierte Verbundbauteile“.

Im Ergebnis der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit wird ein Funktionsmuster entstehen. Auch eine Machbarkeitsstudie zum Recycling der hergestellten Verbundbauteile ist Bestandteil des Projekts, dessen Ergebnisse dann auf direktem Weg regionalen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden sollen.

🇪🇺📌Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) Plus kofinanziert.




Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Thüringer Aufbaubank

📢 Save the Date – RUDOLSTÄDTER KUNSTSTOFFTAGEUnsere Veranstaltungsreihe geht dieses Jahr mit zwei Terminen in die nächst...
02/02/2026

📢 Save the Date – RUDOLSTÄDTER KUNSTSTOFFTAGE

Unsere Veranstaltungsreihe geht dieses Jahr mit zwei Terminen in die nächste Runde. Merkt euch schon jetzt das Auftakt-Event vor:

📅 21. Mai 2026
📍 TITK Rudolstadt

🎯 Unter dem Motto „Additive Fertigung mit Polymeren – vom Prototyp zur Serienfertigung“ dreht sich an diesem Tag alles um aktuelle Entwicklungen, praxisnahe Anwendungen sowie industrielle Umsetzungsmöglichkeiten der additiven Fertigung. Wir widmen uns Verfahren, Materialien und Trends und gehen der Frage nach, wie nah wir der Serienfertigung heute schon sind.

🎤 Freut euch auf Fachvorträge und Impulse von Referenten namhafter Unternehmen wie Farsoon, LPT, AM Polymers und FluIDect. Natürlich kommt auch der persönliche Austausch nicht zu kurz: Networking-Möglichkeiten und exklusive Führungen durch Labore und Technika des TITK sind wie immer inklusive.

Weitere Informationen zur Agenda und Anmeldung folgen in Kürze.


🧵 𝗢𝘀𝘁𝗯𝗲𝗮𝘂𝗳𝘁𝗿𝗮𝗴𝘁𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝗿𝗲𝗴𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗕𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵 𝗮𝗺 𝗧𝗜𝗧𝗞 𝗶𝗻 𝗥𝘂𝗱𝗼𝗹𝘀𝘁𝗮𝗱𝘁 ♻️Zur Einweihung des Innovationszentrums 𝗗𝗜𝗖𝗘 Mitte...
26/01/2026

🧵 𝗢𝘀𝘁𝗯𝗲𝗮𝘂𝗳𝘁𝗿𝗮𝗴𝘁𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝗿𝗲𝗴𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗕𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵 𝗮𝗺 𝗧𝗜𝗧𝗞 𝗶𝗻 𝗥𝘂𝗱𝗼𝗹𝘀𝘁𝗮𝗱𝘁 ♻️

Zur Einweihung des Innovationszentrums 𝗗𝗜𝗖𝗘 Mitte Dezember musste sie leider aus Termingründen passen – nun hat Elisabeth Kaiser ihren Besuch nachgeholt. Am Freitag war die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland gemeinsam mit Landrat Marko Wolfram zu Gast am TITK e.V.. Institutsdirektor Benjamin Redlingshöfer stellte dabei die Arbeitsschwerpunkte des Thüringer Innovationszentrums für textile Kreislaufwirtschaft vor.

Das 𝗗𝗜𝗖𝗘 – 𝗗𝗲𝗺𝗼𝗻𝘀𝘁𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗮𝗻𝗱 𝗜𝗻𝗻𝗼𝘃𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗖𝗲𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗳𝗼𝗿 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗶𝗹𝗲 𝗖𝗶𝗿𝗰𝘂𝗹𝗮𝗿 𝗘𝗰𝗼𝗻𝗼𝗺𝘆 verfolgt ein klares Ziel: Es will sich als internationaler Technologie- und Innovationsführer für das Textilrecycling der Zukunft etablieren. Im Fokus steht die Entwicklung eines industriell skalierbaren Faser-zu-Faser-Recyclings. „Damit versetzen wir unsere Maschinenbauer und Engineering-Unternehmen in die Lage, weltweit Lösungen für die Branche anzubieten“, so Redlingshöfer.

Im intensiven wie konstruktiven fachlichen Austausch bedankte sich der TITK-Direktor bei der Ostbeauftragten insbesondere für die Fortschritte beim sogenannten Besserstellungsverbot, das künftig durch Aufnahme ins Wissenschaftsfreiheitsgesetz adressiert werden soll und so eine Gleichbehandlung mit anderen Forschungseinrichtungen sicherstellt. Auch die außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigungen für 2025 hätten dazu beigetragen, zentrale Förderinstrumente wieder zu stabilisieren. Für nicht grundfinanzierte, wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen sei Kontinuität bei Förderformaten essenziell, betonte Redlingshöfer – nicht zuletzt muss dabei auch steigenden Löhnen und einem Inflationsausgleich Rechnung getragen werden.

Großes Interesse zeigte Elisabeth Kaiser zudem an Beispielen aus dem Thüringer Technologieförderwettbewerb „𝗚𝗲𝘁 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝗱 𝟮𝗴𝗲𝘁𝗵𝗲𝗿“ 🚀. Das vom Forschungs- und Technologieverbund Thüringen (FTVT) gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum initiierte Start-up-Programm hat sich seit 2019 zu einem echten Erfolgsmodell entwickelt. Es ermöglicht jungen Unternehmen die enge Zusammenarbeit mit einer der zehn FTVT-Forschungseinrichtungen, um den Technologiereifegrad ihrer Geschäftsideen gezielt zu erhöhen. „Dass dieses Konzept funktioniert, zeigen nicht zuletzt die daraus hervorgegangenen Industrieansiedlungen und die von den Startups eingeworbenen VC-Beteiligungen“, so Redlingshöfer.

Abgerundet wurde der Besuch mit einem Rundgang durch das neue Labor- und Bürogebäude sowie die Technikumshalle des Innovationszentrums DICE. Anschließend ging es ins Leichtbautechnikum des TITK, wo unter anderem die zukunftsweisende Technologie des 𝗿𝗼𝗯𝗼𝘁𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝘁𝗲𝗻 𝗧𝗮𝗽𝗲𝗹𝗲𝗴𝗲𝗻𝘀 vorgestellt wurde.

🚀 Forschungsstart für SmartTextMarker🧵⚡ Elektronische Smart Textiles stellen das Recycling vor besondere Herausforderung...
20/01/2026

🚀 Forschungsstart für SmartTextMarker

🧵⚡ Elektronische Smart Textiles stellen das Recycling vor besondere Herausforderungen. Damit sie künftig automatisiert erkannt, getrennt und in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können, braucht es neue technologische Ansätze.

🔬🤝 Genau hier setzt die neue institutsübergreifende Forschungsgruppe SmartTextMarker an (Projektnummer 2025 FGR 0063). Im Fokus stehen markerbasierte Verfahren zur Materialidentifikation sowie vollautomatische Lösungen für die Trennung und Sortierung elektronischer Smart Textilien – eine zentrale Voraussetzung für konsequentes .

Kern des Projekts ist die Integration spezieller Markerfasern in Textilien, die über optische Systeme detektiert werden. In Kombination mit robotergestützter Lasertrenn- und Sortiertechnik entstehen skalierbare und wirtschaftliche Prozesse, die auch bei dunklen, komplexen und mehrschichtigen Textilien funktionieren.

Getragen wird SmartTextMarker von einer starken Thüringer Zusammenarbeit: Das TITV Greiz bringt seine Expertise in Design for Recycling sowie automatisierte Trenn- und Sortiersysteme ein, während das TITK Rudolstadt die Polymer- und Faserentwicklung, Markeradditive und Schmelzspinnprozesse abdeckt. So reicht der Forschungsansatz von der Faser bis zum Recycling.

🌍♻️ Mit SmartTextMarker wird ein konkreter Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet. Das Projekt reduziert Ressourcenverluste und CO₂-Emissionen, fördert Innovationen und stärkt Thüringen als Standort für nachhaltige Hochtechnologie-Textilien.

🇪🇺📌Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) Plus kofinanziert.

Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Thüringer Aufbaubank

Adresse

Breitscheidstraße 97
Rudolstadt
07407

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