05/06/2026
Du musst dein Baby nicht zum kleinen Tyrannen erklären lassen, nur weil es gerade Essen kennenlernt.
„Der tanzt dir jetzt schon auf der Nase herum.“ Vielleicht kennst du solche Sätze auch.
Von der Schwiegermutter, vom Opa, von der Freundin oder von irgendwelchen anderen Menschen, die am Hochstuhl plötzlich sehr genau wissen, was dein Baby angeblich „absichtlich“ macht.
Und ja, solche Kommentare können treffen, weil plötzlich aus einer ganz normalen Beikost-Situation eine Bewertung wird, auch wenn es nicht direkt so benannt wird.
Aber sie steckt einfach dadrin, die Bewertung über dein Baby, über deine Grenzen, über deine Konsequenz, über dich als Mama.
Ich könnte Ewigkeiten über all das sprechen… aber heute geht’s mir vor allem darum: Dein Baby wirft den Löffel nicht auf den Boden, um dich zu provozieren. Es lernt gerade!
🍉Was passiert, wenn ich loslasse?
🍉Welches Geräusch macht der Löffel?
🍉Reagiert jemand? Und wenn ja, wie?
🍉Kann ich Dinge bewegen?
🍉Wie fühlt sich das Essen an?
🍉Wo endet mein Körper und wo beginnt die Welt?
Und vor allem: Passiert das alles IMMER so? Deshalb schmeißt und matscht dein Baby 23832748327 mal.
Von außen sieht es vielleicht aus wie:
„Der macht das extra.“
„Du musst härter durchgreifen.“
„Sonst lernt er das nie.“
„Jetzt testet er dich schon.“
Das heißt nicht, dass du alles endlos mitmachen musst. Wenn du genervt vom 138. mal schmeißen bist, darfst du führen und begrenzen und dann auch den Löffel weglegen (und dein Baby dabei begleiten, falls es protestiert).
Aber du musst nicht in den Kampf gehen, nur weil jemand im Außen findet, dass dein Baby sonst „gewinnt“.
Beikost ist kein Machtspiel, es ist Kennenlernen, begleiten, Orientierung geben.
Wenn du mehr Beikost-Impulse willst, die Sicherheit geben statt Druck machen, dann folge mir hier für alltagstaugliche Begleitung und schicke das einer Mama, die das unbedingt auch wissen muss.
FOTO Titelbild: KI-generiert
bindungsorientiert