23/05/2026
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Hospizgruppe Selm-Olfen-Nordkirchen e.V. am 19.Mai 2026 präsentierte der Vorstand den detaillierten Geschäftsbericht 2025 sowie einen fundierten Ausblick auf das kommende Jahr 2026.
Die 1. Vorsitzende hob hervor, dass der Zusammenhalt im Vorstand, im Team der Ehrenamtlichen und unter den Koordinatorinnen eine zentrale Rolle für den Erfolg der Hospizarbeit einnehme.
Die 1. Vorsitzende berichtete über die umfangreichen Fortbildungsmaßnahmen in 2025 und die zahlreich durchgeführten Veranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit.
Im Dezember 2025 konnten sechs ehrenamtliche Sterbebegleiter eine weitere Qualifikation zu Trauerbegleitern bei der Kolping Bildungsstätte in Coesfeld beginnen. Die Ausbildung dauert bis Juni 2026. Besonders erfreulich ist, dass alle anfallenden Kosten der Ausbildung (je Teilnehmer 2.174 €) von Sponsoren finanziert werden.
Auch für das Jahr 2026 wird der Verein erneut weiteren Interessierten die Ausbildung zur Trauerbegleitung ermöglichen.
Der Finanzbericht fiel ausgesprochen positiv aus: Die Einnahmen deckten die laufenden Ausgaben zuverlässig, Rücklagen konnten weiter aufgebaut werden, und die Liquidität ist stabil. Die unabhängigen Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und beantragten daher die Entlastung des Vorstands, die die Versammlung einstimmig beschloss.
Im anschließenden Satzungsgang wurde der Vorstand entlastet und allen Gremien Dank für ihre Arbeit ausgesprochen.
Der Geschäftsführer Willi Müller stellte sich nicht erneut zur Wahl. Die 1. Vorsitzende dankte ihm herzlich für seine langjährige verdiente Arbeit. Die Aufgaben des Geschäftsführers übernimmt kommissarisch der 2. Vorsitzende, unterstützt von der Schriftführerin Antje Bonowski. Die Übergangsregelung soll möglichst in Kürze enden.
Der 2. Vorsitzende wurde in seinem Amt bestätigt; er führt den Verein nunmehr seit mehr als acht Jahren gemeinsam mit der 1. Vorsitzenden Dr. Antje Münzenmaier.
Der 2. Vorsitzende Dieter Niechcial fasste in einem Sonderbericht die aktuelle finanzielle Situation zusammen und legte weitergehende Überlegungen zur Mittelverwendung vor. Dabei standen Investitionen in Personal, Infrastruktur und digitale Prozesse im Fokus, um die Versorgung und Begleitung der Hospizgäste auch künftig auf hohem Niveau sicherzustellen.
Der Verein treibt die Digitalisierung der Buchhaltung und weiterer relevanter Bereiche voran, um auch zukünftig effizienter und transparenter arbeiten zu können. Bereits jetzt ermöglicht die digitale Infrastruktur eine schnellere Auswertung von Kennzahlen, eine verbesserte Kommunikation mit Ehrenamtlichen sowie eine zeitnahe Berichterstattung gegenüber Spendern, Förderern und der Öffentlichkeit.
Besonderer Dank ging an alle ehrenamtlich Engagierten und Koordinatorinnen, die mit großem Engagement und Verantwortung den Unterstützungs- und Begleitungsauftrag des Vereins tragfähig und zuverlässig erfüllen.
Ausblick 2026: Der Verein setzt den Kurs der professionellen Weiterentwicklung fort. Geplant sind zusätzliche Schulungen für Ehrenamtliche, Investitionen in digitale Dokumentation und Controlling, Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Ausbau von Kooperationen mit regionalen Partnern.
Ziel ist es, die Qualität der Begleitung noch weiter zu erhöhen, die Ressourcen nachhaltig einzusetzen und die finanziellen Grundlagen stabil zu halten.