Würzburger Institut

Würzburger Institut Fort- und Weiterbildungsinstitut für systemisches Denken und Handeln
systemische Paar- und Familientherapie, systemische Beratung, systemische Supervision

Wir sind ein systemisches Weiterbildungsinstitut
- für systemisches Denken und Handeln in unterschiedlichen Arbeitsfeldern
- für eine profilierte Systemische Therapie und Beratung im Gesundheits- und Sozialwesen
- für gute Systemische Supervision und Organisationsentwicklung, für systemisch inspiriertes Coaching.

IFS als Fortbildung in einem systemischen Institut:Was ist der Gewinn für TherapeutInnen?Silvia Bickel-RennIFS, Internal...
16/07/2017

IFS als Fortbildung in einem systemischen Institut:
Was ist der Gewinn für TherapeutInnen?
Silvia Bickel-Renn

IFS, Internal (Inner) Family Systems, ist in den USA ein Zweig der Systemischen Psychotherapie. Im Laufe der letzten Jahre hat sich dieser Ansatz zu einer effektiven Methode entwickelt, die das Verstehen und die Behandlung menschlicher Probleme ermöglicht –auf eine stärkende und nicht pathologisierende Weise.
IFS gründet auf der systemischen Familientherapie. Alle Teile bilden ein Ganzes und wirken aufeinander. Ein wichtiges Ziel der Arbeit ist, ein entspanntes Miteinander aller inneren Teile zu ermöglichen, vergessenen Teilen eine Platz zu geben, aufgeregte Teile zu beruhigen und überlastete zu entlasten. Wie in einem familientherapeutischen Gespräch die Anwesenden wieder miteinander ins Gespräch kommen und sich in einer neuen und begleiteten Weise zuhören, so soll im IFS innere Entspannung geschehen.
IFS ist zunächst eine Haltung: Alle inneren Teile einer Person werden geachtet und sollen versorgt werden. Die anfänglich störenden Teile wie „firefighter“ oder manager“ werden sogar als „Beschützer“ definiert. Sie schützen auf ihre Weise einen verletzten oder verbannten Teil der Klientin, des Klienten.
In übender Partnerarbeit erfährt die Therapeutin, der Therapeut, dass nicht beachtete Teile eine Entwicklung stören oder blockieren, indem sie stumm werden oder nicht kooperieren. Und dass nur in einer freundlichen und wertschätzenden Art und Weise Einladungen zur inneren Kooperation und Kommunikation gelingen. Achtend und achtsam zu fragen und einzuladen –dies wird im IFS besonders geschult.
IFS ist eine prozessorientierte Methode und beinhaltet ebenso Leitgedanken oder konkrete Anleitungen für Interventionen. Im therapeutischen Gespräch soll der Therapeut den Klienten dazu einladen, innere Teile, Erlebenseinheiten wie zum Beispiel „meine Wut“ oder „den Mut in mir“ im Hier und Jetzt wahrzunehmen. Danach wird mit diesen Einheiten (Teilen, Egostates etc.) gearbeitet. Dabei achtet der Therapeut auf das, was im Klienten entsteht und muss seine Ideen als Hypothesen, z.B. Deutungsideen oder wo der Prozess hingehen sollte, für sich behalten. Seine Interventionen beziehen sich auf den Erlebensprozess des Klienten im Moment. Dazu braucht er eine freigebende, nichts beabsichtigende, im systemischen Sinne neutrale Haltung. Und den Mut dabei zu bleiben, was immer im Klienten entsteht, um einen inneren Prozess, einen inneren Dialog, zu ermöglichen. Z.B.: „Ah, Da ist die Wut, halte doch mal inne und nimmt Kontakt auf, was nimmst Du war? Wenn sie etwas sagt oder signalisiert, was hörst Du? Lass Dir Zeit, bleibe dabei.“
Dem Therapeuten werden in der Fort- oder Weiterbildung konkrete Interventions- möglichkeiten an die Hand gegeben und diese werden eingeübt: Wie erkennt man Teile. Wie spricht man sie an. Wie verhält man sich bei einem inneren Konflikt. Was entspannt ein inneres System etc.
IFS trägt zur inneren Heilung bei, indem es Menschen dazu befähigt, sich ihrem Inneren so zuzuwenden, dass positive und nachhaltige Veränderungen stattfinden können. Wertschätzung, Achtsamkeit und Selbstführung spielen dabei eine zentrale Rolle.
Das Weiterbildungsteam im Würzburger Institut hat den Wert von IFS als ergänzende Methode im systemischen Arbeiten schätzen gelernt. Deshalb bietet das WISH eine Fortbildung „IFS für Psychotherapeuten und systemische Therapeuten/Familientherapeuten“ an. Die Referenten/Lehrenden sind approbierte Psychotherapeuten und Lehrende für systemische Therapie, Supervison, Coaching und haben Weiterbildungen in klientenzentrierter Psychotherapie, Focusing-Therapie und IFS absolviert.
Bewertungen der Weiterbildungsteilnehmer:
„Ich möchte Euch nochmal danken, dass Ihr die IFS-Reihe mit Michael organisiert habt. Es war eine total gute Fortbildung, die alle Aspekte der Person  Körper, Geist und Seele  angesprochen hat und in der sich sowohl mein berufliches, mein persönliches wie auch mein spirituelles Selbst wiedergefunden und zuhause gefühlt haben  in einem Maße, wie ich es bisher noch nicht erlebt hatte.
Die Haltung des IFS: "Alles darf sein, alles ist wertvoll und verdient Respekt, alles hat einen Sinn, und dieser enthüllt sich, wenn es gesehen und verstanden wird", die Michael so wertschätzend und geduldig verkörpert, die Energie des Selbst bildet den Nährboden, auf dem sich sehr viel von dem zeigen, entfalten und verständlich werden kann, was lange als störend und belastend bekämpft wurde, und da kann sehr viel Heilung und Erlösung innerer Teile passieren. Nach und nach kann sich das ganze System entspannen und auf beglückende Weise als das Ganze erlebt werden, das es eigentlich schon immer war.
Ich wünsche mir, dass noch viele Menschen in den Genuss dieser wertvollen und transformierenden Fortbildung kommen und empfehle die Seminarreihe von ganzem Herzen weiter!“

Oder
„Zunächst nochmal meine Kurzrückmeldung (was hat mir die IFS-Fortbildung bis jetzt gebracht?): Ich kann sie sehr fruchtbar in der Arbeit mit Klienten, aber auch in meinen Ausbildungsgruppen (Heilpädagogik) in den Selbsterfahrungsgruppen sowie den Supervisionsgruppen einsetzen. Die Klienten und Studierenden lernen sich dadurch selbst mehr kennen, entwickeln sozusagen eine innere Landkarte von sich im Hinblick auf bestimmte Themen und Beziehungsprozesse und können von da aus lernen, sich besser zu unterstützen und zu verstehen. Dasselbe gilt natürlich auch für mich und meine Selbsterfahrung. Ich entwickle einen liebevolleren und selbstunterstützenderen inneren Dialog mit mir und kann auch besser nach mir schauen, wenn Erlebnisse mich verstören, oder aus der Fassung bringen. Diese Form des Arbeitens ist ganzheitlich in dem Sinn, dass auch die Körpererfahrungen und die inneren Bilder (symbolisches Denken) angesprochen werden und nicht nur der Intellekt (der ja meist gerade nicht mehr weiter weiß oder sich verrannt hat, wenn jemand in Therapie oder Supervision kommt.)

Informationen zu unserer IFS Fortbildung unter www.wuerzburger-institut.de
Silvia Bickel-Renn leitet zusammen mit Sylvia Betscher-Ott das Würzburger Institut für Systemisches Denken und Handeln
Referent für IFS: Dipl. Psych. Michael Helmkamp

Das Würzburger Institut für systemisches Denken und Handeln führt seit 1992 Weiterbildungen für systemische Beratung und Familientherapie mit Einzelnen, Paaren, Familien, Teams, Gruppen und Institutionen durch.

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Thema: "Organisationsberatung"
Teilnehmer T. A. ...„Beeindruckt zu erleben wie es gelingt,
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