14/05/2026
Ein Vorurteil, das sich hartnäckig hält, ist, dass Gebäude aus Holz leichter brennen als konventionelle Bauten. Nun, wir würden sagen: Wenn sogar die Feuerwehr dem Baustoff Holz ihr Vertrauen schenkt, zeigt dieses gebaute Argument, dass an diesem Klischee nicht viel dran ist.
Tatsächlich bildet Holz im Brandfall eine Verkohlungsschicht, die den Kern der tragenden Bauteile vor schnellem Durchbrennen schützt. Auch aus Sicht der Feuerwehr lässt sich das Brandverhalten eines Holzbaus im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude wesentlich besser einschätzen. Somit gelten Bauten aus Holz als besonders sicher.
Wir freuen uns sehr darüber, nun auch ein Gebäude der Feuerwehr in unserem Portfolio zu führen. Aus unserer Sicht fügt sich die neue Fahrzeughalle mit ihrer natürlichen Lärchenholzfassade ganz wunderbar in den alten Dorfkern des Marktes Eslarn ein.
Wir wünschen allen Vätern – und ganz besonders jenen bei der Feuerwehr – einen schönen Vatertag. Das einzige Fahrzeug, das heute zum Einsatz kommt, ist hoffentlich der Durstlöschzug in Form eines Bollerwagens. Prost!
Architektur: Architekturbüro Atelier 13
Fotos: Sebastian Göltl