01/03/2026
Füttere sie, wenn du kannst – denn Hunger ist ein stiller Schmerz, den kein Lebewesen allein tragen sollte. Eine kleine Schale Futter kann den Unterschied bedeuten zwischen einem weiteren Tag voller Kraft oder der Aufgabe. Selbst die einfachste Geste der Fürsorge zeigt ihnen, dass sie nicht unsichtbar sind.
Beschütze sie, wenn du dazu in der Lage bist, denn die Straße ist selten sanft. Eine sichere Ecke, ein wenig Schutz, ein Moment der Geduld können ein Leben erleichtern, das von ständiger Wachsamkeit geprägt ist. Güte, die ohne Erwartung geschenkt wird, kann zu einem Ort der Zuflucht werden.
Aber bitte, füge einem Streuner niemals Leid zu. Sie haben sich ihre Umstände nicht ausgesucht, sie müssen sie nur ertragen. Barmherzigkeit kostet uns wenig, doch für sie kann sie alles bedeuten.