17/07/2026
Manchmal wirkt das eigene Spiegelbild klar –
und ist doch verzerrt.
Dieses Foto wirkt auf den ersten Blick ruhig.
Ein Baum, ein Fluss, eine Spiegelung.
Aber wenn Du genauer hinschaust:
Das Bild im Wasser ist nicht identisch mit dem Original, sondern verschoben, gebrochen, leicht verzerrt.
So ähnlich ist es oft im (Arbeits-)alltag.
Viele – gerade auch in verantwortlichen Rollen – erleben sich selbst nicht so, wie sie tatsächlich wirken:
▫️ "Ich habe doch klar kommuniziert.“
▫️„Ich bin doch ansprechbar.“
▫️„Ich entscheide sachlich.“
etc.
Aber im Team kommt etwas anderes an.
Nicht, weil jemand „falsch“ ist.
Sondern weil Wahrnehmung immer gefiltert ist –
durch Erfahrungen, Bedürfnisse, Interessen
und das, was wir über uns selbst glauben.
Und manchmal sehen wir eben genau das,
was zu unserem inneren Bild passt.
Die entscheidende Frage ist nicht:
Sehe ich mich richtig?
Sondern:
Wo könnte meine Wahrnehmung verzerrt sein
und wer hilft mir, das zu erkennen?
Gute Führung und Zusammenarbeit beginnen selten mit mehr Wissen, sondern oft mit ehrlicher Selbstreflexion.
Wann hast Du Dich zuletzt aktiv gespiegelt –
nicht im Sinne von Bewertung, sondern von Verstehen? 🤔