14/10/2026
🌱 „Bio.“ „Emissionsarm.“ „VOC-arm.“ „Lösemittelfrei.“ „Nachhaltig.“
Klingt gut. Sieht gut aus. Verkauft sich gut.
Aber die Realität? 👀
Diese Wörter stehen heute gefühlt auf jedem zweiten Farbeimer und Baustoffgebinde. Und in 90 Prozent der Fällen steckt dahinter mehr Marketing als messbare Wahrheit. 🤷♂️
Denn schöne Begriffe auf dem Etikett ersetzen keine Fakten. Punkt. 👊
Während „Bio“ bei Lebensmitteln klar geregelt ist, herrscht bei Baustoffen teilweise noch der Wilde Westen. Jeder kann mit Begriffen werben, die beim Kunden Vertrauen schaffen, aber wer prüft was wirklich dahintersteckt? 🤔
Wenn mir jemand mit großen Versprechen kommt, habe ich nur zwei Fragen:
❓ Gibt es eine unabhängige Prüfung, wenn es nicht mal eine AgBB-Bewertung gibt?
❓ Wo sind die Messwerte und Ergebnisse?
Denn Vertrauen entsteht nicht durch Aufdrucke auf Eimern oder gerede auf Social Media.
Vertrauen entsteht durch nachvollziehbare Daten. 📊
Bei uns wird nicht geraten, nicht geschätzt und nicht schön geredet. Bei uns wird gemessen. ✅
Das Problem: Viele Hersteller dürfen Aussagen treffen, ohne dass der Handwerker automatisch abgesichert ist. Die Verantwortung landet am Ende häufig dort, wo das Produkt eingebaut wurde und vor allem beim Handwerker.
Und genau dann kann es unangenehm werden:
⚠️ Reklamationen
⚠️ Rückbau
⚠️ Kosten
⚠️ Ärger mit dem Kunden
Gerade bei lösemittelhaltigen Produkten, Zusatzstoffen und unbekannten Additiven gilt deshalb:
Erst prüfen. Dann einbauen. 🔍
Denn am Ende zählt nicht was auf dem Eimer steht, sondern was wirklich drin ist. 💪
Sascha
Produkt Designer
dekodesignsystems.com