23/05/2022
Wann ist eine Vitrektomie notwendig?
Leidet ein Pferd an einer Periodischen Augenentzündung, schädigt diese die Strukturen im Inneren des Auges.
Die Folgen können Trübungen der Hornhaut und der Linse, Verklebung der Iris mit der Linse, eine grünliche Trübung des Glaskörpers und Narben an der Netzhaut oder sogar Netzhautlöcher sein.
Wird die Entzündung nicht behandelt, besteht die Gefahr, dass sich die Verbindung der Netzhaut zum Augenhintergrund lockert und die Sehschärfe nachlässt.
Schlimmstenfalls löst sich die Netzhaut ab und das Tier erblindet. Rechtzeitig erkannt, kann die Krankheit mithilfe einer Vitrektomie (lateinisch: „vitreus“ = gläsern, griechisch: „ek“ = heraus, „tomein“ = schneiden) behandelt werden. Bei dieser Operation werden Teile des Glaskörpers im Auge des betroffenen Patienten entfernt. Ziel der Vitrektomie ist es, die Sehkraft des Tieres soweit wie möglich zu erhalten und erneute Entzündungsschübe zu verhindern.
Sind Teile des Auges bereits zerstört, können sie nicht wiederhergestellt werden. In diesem Fall stoppt die Vitrektomie lediglich die weitere Verschlechterung der Sehschärfe.